Diese Seite verwendet Cookies. Verwenden Sie es, um ihre Verwendung Weisen im Einklang mit aktuellen Browsereinstellungen.
Ich akzeptiere

Loading...


Suche Menü
A A A Hoher Kontrast: A A

Wirtschaftstandort Polen



Polnisches Wirtschaftsministerium zu den Ergebnissen des 1. Quartals 2015.

Wyślij Druck Pobierz Er fügte hinzu: | 2015-06-10 13:57:46
aktualności

Nach den Schätzungen des Statistischen Hauptamtes stieg das Bruttonationalprodukt im 1. Quartal 2015 zum gleichen Zeitraum des Jahres 2014 (in Durchschnittspreisen des Vorjahres)um 3,6 v.H.

Nach den Schätzungen des Statistischen Hauptamtes stieg das Bruttonationalprodukt im 1. Quartal 2015 zum gleichen Zeitraum des Jahres 2014 (in Durchschnittspreisen des Vorjahres)um 3,6 v.H.

 Das Wirtschaftsministerium war für das 1. Quartal von einem Wachstum in annähernd gleicher Höhe ausgegangen.

Langsamer als im letzten Quartal 2014 wuchs der Verbrauch. Dazu trug vor allem der öffentliche Verbrauchmit seiner geringeren Zuwachsrate bei. Der private Verbrauch wuchs mit + 3,1 % stabil. Angezogen hat das Tempo bei den Bruttoaufwendungen für Anlagegüter. Gleichzeitig kam es zu erheblichen Anpassungen bei den Vorräten. Ihr Beitrag zum Wirtschaftswachstum verringerte sich um 1,5 %. Ein höheres Tempo konnte bei den Ausfuhren verzeichnet werden, wobei der Beitrag der Nettoausfuhren durch einen niedrigeren Zuwachs bei den Einfuhren mit plus 1,1 % zu Buche schlug.

Nach Einschätzung des Wirtschaftsministeriums gestaltete sich die Struktur des Wirtschaftswachstums ausgewogen, was eine positive Entwicklung der Wirtschaft in den  kommenden drei Quartalen des Jahres erwarten lässt. Für das gesamte erste Halbjahr wird von einer etwa gleichen Dynamik ausgegangen, für das zweite Halbjahr kann mit einem Wachstum von annähernd 4 v.H. gerechnet werden, sofern keine erheblichen äußeren Störungen auftreten.    

Auf der Angebotsseite verzeichneten wie erwartet sowohl die Industrie als auch die Bauwirtschaft eine höhere Steigerung des Mehrwerts. Stabil wuchsen auch die Dienstleistungssektoren. Ihre im ersten Quartal erreichte Dynamik zeigt, nach Berücksichtigung saisonaler Einflüsse, eine Mehrwertssteigerung in allen Sektoren, ausgenommen die Finanzdienstleistungen. Das bestärkt die positiven Erwartungen für die nächsten Quartale.

Als besonders positiveinzuschätzen ist das hohe Wachstum der Investitionsaufwendungen, die Steigerung lag im ersten Quartal ähnlich wie vor einem Jahr bei 11,4 %.

Die Schätzungen des Statistischen Hauptamtes, die etwas höher als seine vorherigen sog. „schnellen“ Schätzungen ausfallen, zeigen, dass die Wirtschaft das im ersten Halbjahr 2014 verzeichnete Wachstumstempowieder erreicht. In der zweiten Hälfte des Jahres 2014 war eine geringfügige Verlangsamung beim Wachstum der polnischen Ausfuhren zu verzeichnen. Jedoch verbesserten sich die Aussichten in der Eurozone, wo, nach Berücksichtigung saisonaler Faktoren, das Wirtschaftswachstum im Vergleich zum vorherigen Quartal um 0,4 v.H. stieg. Polen hat die Chance, nach drei Quartalen mit einem geringeren Wachstum von 1 v.H., in der Spitzengruppe der Länder mit den höchsten Wachstumsraten zu verbleiben.

Quelle: Wirtschaftsministerium der Republik Polen / WPHI Berlin